Psychologische Hilfe & Beratung. Empathisch. Persönlich. Professionell.

Sie benötigen schnelle und professionelle psychologische Hilfe und Beratung?

Romy Fischer: Akademische psychologische Beraterin zur Stärkung des Selbstwertgefühls und der Resilienz

Zu meinen Schwerpunkten gehören der Aufbau und die Stärkung Ihres Selbstwertgefühls, Ihrer Resilienz sowie die (Wieder-) Herstellung Ihrer Autonomie.

Durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit legen wir den Grundstein für ein selbstbestimmtes und glücklicheres Leben. Das Tempo bestimmen dabei Sie.

Romy Fischer, M. A. & B. Sc.

Romy Fischer
Germanistik M.A. & Psychologie B.Sc.

Als Aussiedlerin mit deutsch-ukrainischen Wurzeln wuchs ich in Deutschland auf, besuchte hier die Schule und studierte aufgrund meines Wissensdurstes bundesweit drei Studiengänge an fünf Universitäten. Inzwischen bin ich angehende M.Sc.-Psychologin und studierte Germanistin, die beide Ansätze zum besseren Verständnis des Menschen und zur Entfaltung seines Potenzials vereint.

Psychologische Online-Beratung

In meiner Praxis für psychologische Online-Beratung bin ich als akademische psychologische Beraterin mit dem Schwerpunkt auf der Stärkung des Selbstwertgefühls und der Resilienz tätig.

Dabei ist es mir wichtig, eine zeitnahe empathische professionelle psychologische Hilfe und Beratung anzubieten, da da ein stabiles Selbstwertgefühl die Basis für ein erfüllendes und befriedigendes Leben bildet.

Beratung: Meine Schwerpunkte


Sie möchten Ihr Selbstwertgefühl stärken?

Wie kann man sein Selbstwertgefühl dauerhaft stärken? Welchen Einfluss hat die eigene Herkunft auf das Selbstwertgefühl? Und warum sollte man dazu seine eigene Familienrolle aufarbeiten?

Jeder Mensch verfügt zunächst einmal über eine Vielzahl von Rollen – im Beruf, im Privatleben, innerhalb verschiedener Freundeskreise. Das ist nicht nur funktional, sondern auch notwendig, um in einer komplexen Umwelt zu bestehen und ein funktionierendes soziales Miteinander zu gewährleisten.

Die Familienrolle hingegen wird aktiv, wenn entweder alte (verletzliche) Gefühle ausgelöst werden – oder wenn man seiner Familie begegnet und in automatisch ablaufende Verhaltens- und Gefühlsmuster fällt.

Um dieses Muster zu durchbrechen, sollte man seine Familienrolle beleuchten und ihre Gültigkeit kritisch hinterfragen. Danach geht es um die Transformation in eine adäquatere, d. h. gesündere und hilfreichere neue Rolle, in der eine wertschätzende Kommunikation und Umgang auf Augenhöhe mit und innerhalb der Familie möglich ist.

Weitere Informationen zu diesem Prozess finden Sie hier bzw. wenn Sie den untenstehenden Button anklicken.

Die Familie: Ein komplexes System

 

Schon der russische Schriftsteller Leo Tolstoi schrieb in seinem berühmten 1877/78 veröffentlichten Roman Anna Karenina:

„Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich.“

Diese Aussage stimmt in ihrer Pauschalität nur bedingt, macht aber vor allem eines deutlich: Das Leid (innerhalb) einer Familie hat viele Gesichter.

Die Familie: Ein komplexes System

Familien sind komplexe Systeme, die vor allem danach bestrebt sind, sich selbst zu erhalten. Damit dieses System aufrechterhalten werden kann, werden den einzelnen Familienmitgliedern bestimmte Rollen zugewiesen.

Das geschieht jedoch in der Regel nicht in einer bewussten demokratischen Auseinandersetzung, sondern auf einer unbewussten Ebene. Diese wiederum kann oftmals nur von außen erkannt werden: Mit genügend räumlicher und emotionaler Distanz. Welche Rollen das im Einzelnen sind, hängt dabei zunächst einmal von den Bezugspersonen ab.

Meist sind das die Eltern, die ihrerseits wiederum bestimmte Rollen erfüllen. Diese Rollen sind oft dichotom unterteilt: Zum Beispiel in „typisch männlich“ und „typisch weiblich“, der Mann als „Ernährer“, die Frau als „Kümmererin“.

Das Kind als Projektionsfläche

Kommt dann ein Kind ins Spiel, wird das bis dato eingependelte Verhältnis auf den Kopf gestellt.

Noch bevor es das Licht der Welt erblickt, wird eine ganze Reihe von Vorstellungen auf das Kind projiziert. Das können Wünsche und Sehnsüchte sein, aber auch das genaue Gegenteil. Unerwünschte Eigenschaften, Charakterzüge, die die werdenden Eltern an sich oder ihrem Partner massiv ablehnen, körperliche oder psychische Schwächen, die sie in ihrem Nachwuchs ausmerzen wollen.

Ebenso kann es aber auch sein, dass das Kind in eine ungünstige Lebenssituation hineingeboren worden ist, weil die Eltern (zu) jung waren, berufliche Schwierigkeiten hatten oder mit ihrem eigenen Leben schlichtweg überfordert waren. Auch und gerade Partnerschafts- und/oder Ehekonflikte werden dann auf dem Rücken des Kindes ausgetragen. Manche Eltern geben ihrem Kind sogar die Schuld für ihr vermeintlich verfehltes Leben.

Lange, bevor den Kindern klar wird, was da eigentlich geschieht, finden sie sich dann in der Rolle des schwarzen Schafes wieder. Je nach Konstellation muss es wahlweise als Blitzableiter für die Eltern, Sündenbock der Familie oder gescheiterter Hoffnungsträger herhalten. In jedem Fall kann das Kind nur verlieren: Entweder seine Bezugspersonen – oder sich selbst.

Gefangen in einer Rolle

Das Kind kann sich noch so sehr anstrengen, aus dieser Rolle auszubrechen, es wird ihm bzw. ihr nicht gelingen – jedenfalls nicht, ohne dass Familiensystem ins Chaos zu stürzen. Denn das bedeutet für das System den absoluten Super-Gau. Und wie jedes System kämpft auch das Familiensystem erbittert um seinen Erhalt – oftmals mit schwierigen Folgen für alle Beteiligten.

Die daraus resultierenden Folgen sind vielfältig. Sie spielen sich zum einen auf der Beziehungsebene und zum anderen auf der physisch-psychischen Ebene ab. Das sind beispielsweise:

      • Konfliktreiche Beziehungen
      • Symbiose- oder Fluchttendenzen in/aus Beziehungen
      • Gänzliche Vermeidung von Beziehungen
      • Zwanghaftes Ringen um die Anerkennung in der eigenen Familie
      • Reaktanz und/oder Rebellion als Antwort auf Annäherung
      • Völlige körperliche und/oder psychische Erschöpfung
      • Beziehungsabbrüche

Den Kampf beenden

Selbst Menschen, denen es gelingt, diese destruktiven Muster zu erkennen und sich ihrer familiären Rolle bewusst zu werden, haben große Schwierigkeiten damit, sich aus deren Einfluss zu befreien. Erst der gemeinsame empathisch-analytische Blick von außen schafft die nötige Distanz zum Geschehen und zu den Beteiligten des Geschehens.

So lassen sich die bekannten Denk- und Verhaltensmuster ablegen und verinnerlichte Glaubenssätze auflösen, um wechselseitig befriedigende Beziehungen sowie ein zufriedenstellendes und erfüllendes Leben zu führen – im Innen wie im Außen.

„Nachhaltige Veränderung benötigt Raum und Zeit, um sich zu entfalten. Das kann gelingen, indem Sie mir Ihre Geschichte und Ihr Anliegen erzählen, und dabei die Themen und Konflikte, die Sie beschäftigen und die an Ihren Nerven zehren, in einer vertrauensvollen Umgebung besprechen. Sie erhalten die Chance, einen neuen Blickwinkel einzunehmen, sich aus festgefahrenen Denk- und Verhaltensmustern zu befreien, um Ihre eigenen Ressourcen (wieder) zu entdecken und letztendlich selbstbestimmt und mit Ihren Werten im Einklang zu leben.“

― Romy Fischer ―
Photo by Jazmin Quaynor on Unsplash
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