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Schluss mit Wartelisten: Psychologische Online-Beratung

Ein Großteil der Menschen, der dringend Unterstützung und Hilfe benötigt, erhält sie erst sehr spät – und oftmals überhaupt nicht. Wartelisten mit einer Wartezeit von einem oder sogar zwei Jahren sorgen dafür, dass sich leichte akute Schwierigkeiten chronifizieren oder unmittelbar in eine handfeste Krise verwandeln, die – bei frühzeitiger Hilfe – häufig hätte abgemildert bzw. unter Umständen ganz verhindert werden können.

Zwei der vielen Vorteile von psychologischer Online-Beratung bestehen zum einen in ihrer schnellen Verfügbarkeit und zum anderen in ihrer örtlichen Unabhängigkeit. Die Gespräche erfolgen dabei über Orts- und Zeitgrenzen hinweg.

Damit die Beratung stattfinden kann: Technische Ausstattung

Was Sie für eine Online-Beratung an technischer Ausstattung benötigen? Das sind eine hinreichend stabile Internetverbindung sowie

    • … ein PC Laptop/Tablet (oder Ihr Smartphone)
    • … eine integrierte oder externe Webcam
    • … und schließlich Kopfhörer mit einem Mikrofon.  

Woher wissen Sie, ob Sie mit psychologischer Online-Beratung etwas anfangen können?

Das herauszufinden ist im Grunde genommen sehr simpel: Probieren Sie es im Zweifelsfall einfach aus.

Die meisten Menschen haben Zweifel, fühlen sich unsicher und/oder sind skeptisch, wenn sie das erste Mal online interagieren müssen, insbesondere wenn es um sensible Themen geht. Das ist völlig in Ordnung und mehr als nachvollziehbar. Der Sprung ins Unbekannte kann und darf nicht in einem wasserlosen Betonbecken enden, sondern sollte sicher aufgefangen werden.

Wenn Sie bereits an beruflichen virtuellen Meetings teilgenommen und diese als negativ bzw. unzureichend erlebt haben, kann ich Sie beruhigen: So läuft eine Online-Beratung nicht ab, schon alleine deshalb nicht, weil es bei dieser Beratungsform ausschließlich um Sie und Ihr Anliegen geht. Es ist Ihre Zeit.

9 hilfreiche Fragen zur Orientierung

Zur ersten Orientierung gebe ich Ihnen neun Fragen an die Hand, die Ihnen eine Entscheidung erleichtern:

    1. Möchten Sie sich auf weitere Wartelisten setzen lassen oder sind Sie auf der Suche nach zeitnah verfügbarer professioneller Hilfe?
    2. Scheuen Sie sich davor, psychologische Beratung vor Ort in Form eines Psychologen bzw. einer Psychologin (oder Therapeut:in) in Anspruch zu nehmen?
    3. Möchten Sie eine Veränderung in Ihrem Leben, sind aber räumlich oder zeitlich gebunden? Etwa durch (fehlende) Kinderbetreuung, den Beruf und/oder körperliche Einschränkungen?
    4. Verfügen Sie über einen hinreichend stabilen Internetzugang, ein internetfähiges Gerät wie einen PC (Laptop/Tablet) bzw. ein Smartphone?
    5. Sind Sie mit digitaler Technik vertraut und trauen sich zu, diese für die Kommunikation zu nutzen – oder zumindest einen Versuch zu wagen?
    6. Bereitet Ihnen der Gedanke, sich virtuell zu öffnen, ein leichtes Unbehagen, das Sie überwinden können?
    7. Können Sie sich bewusst eine feste Zeit für die Online-Gespräche nehmen, in der Sie (weitgehend) ungestört sind?
    8. Sind Sie bereit, in sich selbst zu investieren, um an sich und Ihren Themen zu arbeiten?
    9. Möchten Sie wirklich etwas verändern?

Wenn Sie diese Fragen bejahen können (es genügt auch ein zaghaftes „Ja“), sollten Sie das Experiment psychologische Online-Beratung wagen. Im schlimmsten Fall verlieren Sie etwa eine Stunde Ihrer Lebenszeit und etwas Geld. Im besten Fall stellen Sie fest, dass sowohl eine vertrauensvolle (Arbeits-) Beziehung als auch das Besprechen und Auflösen schwieriger Themen durchaus über Videogespräche möglich ist.

In diesem Sinne: Schluss mit Wartelisten!

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© 2022 Romy Fischer